Als unverständlich, unverschämt und schädlich hat die Fraktion Die Linke im Regionalverband die erneute Absage des Gesundheitsausschusses bezeichnet. Die Verwaltung habe offensichtlich kein Interesse daran, so Fraktionsvorsitzender Jürgen Trenz, die skandalösen und unhaltbaren Vorgänge in den SHG-Kliniken aufzuklären.
Wie der gesundheitspolitische Sprecher, Manfred Klasen erklärt, ist zunächst der auf den 15. September terminierte Ausschuss auf den 29. September verschoben worden, um ihn in dieser Woche einfach abzusagen und ihn auf den 27. Oktober zu verlegen. „Die Verzögerungstaktik hilft weder den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den SHG-Kliniken, noch der Verwaltung und dem Aufsichtsrat selbst und schon gar nicht den Patientinnen und Patienten!
Die Arbeitnehmervertreter seien enttäuscht und verärgert und dass (mit einem s) zurecht. Der quälend lange Prozess der notwendigen Kurskorrektur wird weiter vor sich hin geschleppt. Wem soll das nutzen“, so Klasen. Es sei auch nicht zu erkennen, welche „positive“ Rolle der eingesetzte, sogenannte Mediator spielen solle.
Auf den Abschluss des Mediationsprozesses warten zu wollen um dann erst die Betriebsräte zu beteiligen sei widersinnig und absurd. Als Linke, so die Fraktion, wird man die Finger weiter in die Wunde legen und auf grundlegende Änderungen in der Struktur und der Geschäftspolitik der SHG-Kliniken drängen. Das sei man den Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmern, wie den Patientinnen und Patienten schuldig, so Klasen abschließend.
